EIN 3-MINUTEN-LEBENSRETTER!


Es passiert meist aus heiterem Himmel: Ein Mensch bricht auf offener Straße oder im Büro zusammen und regt sich nicht mehr! Diagnose: Plötzlicher Herztod! Und bis der Notarzt eintrifft, vergehen wertvolle Minuten. Studien haben ergeben, dass die Überlebens-Wahrscheinlichkeit bei dieser besonders gefährlichen Form der Herzrythmus-Störung mit jeder Minute um zehn Prozent sinken! Das heißt: Nach zehn Minuten Nichtstun hat der Patient gerade mal noch eine Chance von 0,2 Prozent! Wenn allerdings ein Defibrillator greifbar ist und ein Ersthelfer beherzt zugreift – dann steigt die Überlebenschance auf weit über 30 Prozent!

DAS PROJEKT


Das Filmplakat zum DEFI-Werk!

Der Förderverein Notarztgruppe Tegernseer Tal-Waakirchen hat einen Kurzfilm produzieren lassen, der in nur drei Minuten die Angst vor solchen Defibrillatoren nehmen soll. BR-Moderator und Filmemacher Stefan Scheider hatte den Film hergestellt und demonstriert auf spannende Weise, wie auch der medizinische Laie mit Hilfe der Geräte Leben retten kann!

Gäbe es noch mehr Defis im Umkreis, könnten wohl viele Patienten mit plötzlichem Herztod noch immer leben! Ein wichtiger Grund mehr, sich mit dem Gerät anzufreunden und es im Ernstfall sofort einzusetzen. Der Streifen steht auf der Videoplattform YouTube bereit und hat bereits weit über 100.000 Zugriffe!

(zur Homepage des Fördervereins Notarztgruppe Tegernseer Tal-Waakirchen)

DER FILM


Hier und jetzt ansehen! Sie können den Film für Ihre Vorführungen gerne kostenfrei herunterladen und weitergeben!

WARUM EIN DEFI?


Der Plötzliche Herztod ereilt alleine in Bayern nach groben Schätzungen alle 30 Minuten einen Menschen. Im gesamen Bundesgebiet wird von über 100.000 Ereignissen pro Jahr ausgegangen. In den allermeisten Fällen liegt dabei zunächst Kammerflimmern vor. Kammerflimmern ist die bösartigste Herzrhythmusstörung und führt, falls sie nicht beendet werden kann, unweigerlich zum Tod.

Als Risikofaktoren einen Plötzlichen Herztod zu erleiden gelten die koronare Herzkrankheit, d.h. Durchblutungsstörungen am Herzen von der Angina pectoris bis zum Vollbild eines Herzinfarkts. Daneben stellen entzündliche Erkrankungen am Herzmuskel, eine Myocarditis oder Perimyocarditis die häufigsten Ursachen dar. Auf letztere werden viele der Plötzlichen Herztode bei jungen Menschen zurückgeführt. Die aus den Medien bekannten Fälle plötzlicher Todesfälle bei auch jungen Sportlern müssen in diesem Zusammenhang gesehen werden.

In vielen Fällen sind keine Vorerkrankungen am Herzen bekannt und es trifft den Patienten völlig ohne Vorboten. Die effektivste Methode Kammerflimmern zu beenden ist die Defibrillation. Bei der Defibrillation wir ein kurzer Stromstoß an den Herzmuskel abgegeben. Das Herz zieht sich dadurch zusammen und es besteht die Chance, daß anschließend ein normaler Herzschlag einsetzt.

Bis in die 90er Jahre war die Anwendung der Defibrillation dem Arzt oder professionellen ausgebildeten Helfern vorbehalten. Ab den 90er Jahren standen Defibrillatoren zur Verfügung welche auch vom medizinischen Laien angewendet werden konnten – nachgewiesenermaßen sicher und effektiv. Ab jetzt sprach man von Automatisierten Externen Defibrillatoren – kurz: AED. Da die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um 10% sinkt, war diese Neuerung ein entscheidender Schritt im Kampf gegen den Plötzlichen Herztod. Die Möglichkeit der raschen Anwendung auch durch den medizinischen Laien stellte einen großen Schritte dar das unversehrte Überleben vieler Menschen zu gewährleisten. Nur die Berührungsängste den mit der Zeit in vielen Einrichtungen öffentlich zugänglichen Defibrillator anzuwenden, galt und gilt es abzubauen. Neben Aufklärung und Aktionen vor Ort stellt in unserer Zeit der im Internet zu verbreitende Motivationsfilm eine wichtige Möglichkeit dar.

Finanziert durch den Notarztförderverein Tegernseer Tal–Waakirchen e. V. ist es zusammen mit dem BR-Moderator und Filmemacher Stefan Scheider gelungen! Ein außergewöhnlicher Kurzfilm wir Ihnen die Augen öffnen! Der Plötzliche Herztod bedroht jeden von uns – jeden Tag! Auch ohne wesentliche Vorerkrankungen kann er uns ereilen! Hoffentlich handelt jemand in unserer Umgebung beherzt! Lassen Sie sich motivieren zu handeln, wenn es um Leben und Tod geht! Lassen Sie sich von uns zeigen wie!

Dr. Christian Pawlak

3 NOTFALL-REGELN


1. NOTARZT RUFEN!

Wählen Sie die 112 und melden Sie den Notfall – mit Name, Ortsangabe und sonstige Beobachtungen an der betroffenen Person.

2. HERZDRUCKMASSAGE!

Kein Hemmungen – nach neuesten Erkenntnissen erfordert es in der Regel bei Erwachsenen, bis zu 100 Mal pro Minute auf den Brustkorb zu drücken. Im Idealfall übernimmt ein weiterer Passant diese Tätigkeit – oder übernimmt den folgenden Schritt.

3. DEFI HOLEN!

Halten Sie nach dem grünen Defi-Schild Ausschau! Meistens sind die Räume von ec-Geldautomaten mit einem Defibrillator ausgestattet.

DOWNLOADS


Sie können den Film (Länge 2:53 min, SD, 16:9, stereo) in folgenden Fassungen herunterladen und benutzen:

Windows-Media-Version (18 MB)

Bilderpaket (11 MB)

VIA YOUTUBE:

Verlinkung: https://youtu.be/pKPiB1CSaWo

Einbetten in externe Webseiten – kopieren Sie einfach folgenden Code in Ihre Webseite:

<div style=“position:relative;height:0;padding-bottom:75.0%“><iframe src=“https://www.youtube.com/embed/pKPiB1CSaWo?rel=0?ecver=2″ width=“480″ height=“360″ frameborder=“0″ style=“position:absolute;width:100%;height:100%;left:0″ allowfullscreen></iframe></div>

KONTAKT


In medizinischen Fragen kontaktieren Sie bitte Dr. Christian Pawlak. In film-relevanten Fragen bitte Kontakt zu Stefan Scheider aufnehmen. Sie können uns auch gerne eine generelle Mail an dieser Stelle senden. Wir melden uns umgehend bei Ihnen. Vielen Dank.




captcha

AUCH INTERESSANT


Premiere am Defiday!

Die Filmpremiere fand im Beisein von Bundesgesundheitsministerin Ilse Aigner in Holzkirchen statt!

(mehr über den DEFI-DAY)

Making-of

Wie entstand der Film? Ein Blick hinter die Kulissen finden Sie auf der Making-of-Seite von Stefan Scheider.

(mehr über das MAKING-OF)

Und wieder ein DEFI!

Ein guter Moment für das berühmte Bräustüberl in Tegernsee: Wirt Peter Hubert (Mitte) nimmt von Dr. Christian Pawlak (rechts) einen Defibrillator entgegen. Mit dabei: Filmemacher Stefan Scheider (links).